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Workshop Literatur und Grafik "Nathan, der Weise" innerhalb der Interkuturellen Woche" 27., 28. und 30. 09. 2011

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Sekundarschule „Am Rathaus“

Klassenleiterinnen der Klassen 9a u.9b: Fr. Heilmann und Fr. Sauerbier
Künstlerische Beratung und Unterstützung: Katrin Zickler
Wir danken Frau Zickler herzlich für ihre kurzfristige Zusage..
Projektleitung: Mika Kaiyama

Die Schüler/innen aus 9. Klassen der Sekundarschule „Am Rathaus“ stellten sich einer neuen Herausforderung.
Diesmal beschäftigten sie sich mit dem Klassiker „Nathan, der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing und setztendieses Werk der Weltliteratur grafisch um.
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In mehreren Deutschunterrichtsstunden erfuhren sie einmal mehr über die verschiedenen Weltreligionen mit ihrem sowohl geschichtlichen als auch geografischen Hintergrund samt zugehörigen Gebräuchen, um die Umrisse der Religionen wie Gotteshäuser,- Gestalt oder aber ihre Schriften bildnerisch zu erkunden und letztlich die Bedeutung der (aktuellen) Religionskonflikte zu erfassen.
Im Rahmen des Deutschunterrichts besuchten die Schüler/innen eine Aufführung des Stücke im Anhaltischen Theater.

theater (Szenenfotos der Inszenierung des Anhaltischen Theaters, Regie: André Bücker)

In der dritten Phase gestalteten die Schüler/innen in drei Religionsgruppen ihre eigene Interpretation mit Grafitminen und Bleistift. Hierbei wurden sie durch die in Dessau-Roßlau ansässige Malerin, Katrin Zickler, sowohl künstlerisch als auch technisch unterstützt.

skizzieren

In der nächsten Phase wurden die gefertigten Zeichnungen in Detail geschnitten. Dabei sollten die Schüler/innen die Gruppen umbilden, so dass sie sich nun mit einer anderen Religion beschäftigen. Die Symbole und die individuellen Figuren wurden so zu zahlreichen voneinander unabhängigen Teilen, welche dann zu einem anderen Ganzen gefügt wurden.

Gleichzeitig arbeiteten die Schüler/innen an drei Grundierungen der Religionsgruppen. Religionsspezifisch wurden die Farben beschränkt, die mit verschiedenen Techniken den Hintergrund bestimmen. Auf großformatigen Grundierungen platzierten die Schüler/innen ihre Zeichenfragmente wie ein Mosaik und bilden die Strukturen zwischen den Details. Es entstand eine religionsgemeinschaftliche Collage als ein angebliches Ergebnis dieser Gruppenarbeit.

Nach der Trocknungspause wurden die Collagen betrachtet. Schüler/innen diskutierten über ihre bisherige Wahrnehmung der Begriffe „Toleranz“ und „Integration“.

Nach der Diskussion zerschnitten die Schüler/inne ihre eigenen (Keine Gruppenumbildung!) Collagen in je drei Bahnen.

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Diese Bahnen wurden vermischt aber immer in derselben Reihenfolge wieder aufgehängt. Die zwischen den verschiedenen Religionsbildern entstandenen Stauungen der Konturen wurden erweitert und dringen ineinander ein, so dass ein durchgehendes interreligiöses Bild entsteht.

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